DGAM Rundmails
Neuigkeiten, Hinweise, Anregungen und nützliche Informationen von Mitgliedern für Mitglieder
Die DGAM Rundmail erscheint mindestens monatlich und wird an alle DGAM Mitglieder und alle Interessierten versendet.
Bei Interesse kontaktieren Sie uns einfach - selbstverständlich kann die Rundmail jederzeit wieder abbestellt werden.
Hier die gesammelten Ausgaben zum Durchstöbern und Herunterladen..
..viel Spaß und Inspiration beim Lesen!
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Hier die aktuelle Ausgabe, ohne Bilder, Impressum und Weiterbildungshinweise für die kommenden Monate - für die Vollversion mit Bildern bitte unten im Archiv schauen.
Deutsche Gesellschaft für Alternative Medizin e.V.
Dachverband für humanistische Heilkunst und Gesundheitskultur
DGAM Rundmail Januar 2026
Liebe Mitglieder und Interessierte
Die Namen der beiden Sommermonate Juli und August beziehen sich auf römische Kaiser. Julius Caesar und Augustus, den ‚Erhabenen‘. Irgendwie sitzt diese Verehrung der ‚großen Männer‘ in den Kalendern. Vielleicht ist diese unbemerkte ‚Erheben‘ angesichts des realen Erlebens eine der vielen Quellen für Müdigkeit.
Es ginge auch anders: In vielen alten europäischen Sprachen war der August die Zeit des ‚Schnitters‘, das heißt der ‚Ernte‘. Im Bild des Sensenmannes wird dabei die Verbindung von Ernte, Leben und Sterben angedeutet.
In der keltisch irischen Tradition wird das Fest des Lugh Anfang August gefeiert. Dieser Gott ist vom Namen her der ‚Langarmige oder der Vielbegabte‘. Bedeutsam ist, dass er das Fest zu Ehren einer Muttergöttin Tailtiu feiern lässt. Sie hat die Äcker gerodet und fruchtbar gemacht und dabei sich der Legende nach so erschöpft, dass sie starb. Das Fest dankt denen, die sich für das Leben opfern – oder in einem anderen Archetyp: Das Göttliche, das auf die Welt kommt, opfert sich‘ – und bringt damit zugleich neues Leben.
Sogar in christlicher Tradition ließe sich Sinnenvolles beachten: Das Fest Maria Himmelfahrt (15.8.) ist ein Fest, das ursprünglich mit Kräuterweihen und mit der Ehrung der weiblichen Naturkräfte verbunden war. 1950 gab es das Dekret, dass Maria ‚leibhaftig‘ in den Himmel aufgefahren ist. Ein leider bis heute weitestgehend folgenlose Andeutung, die männliche Dominanz im Himmel zu erweitern.
Der August, der Erntemonat, gibt gute Gründe, zu feiern und sich dabei zu Besinnen auf das, was mit Leben verbunden ist.
In diesem Sinne wünschen wir allen eine gute, intensive Zeit
Herzlich Ihr und Euer DGAM Vorstand
Gerhard und Georg
Aktuelles
Rechtlich wichtig
Seit August 2026 gelten im Rahmen des EU AI Acts (Artikel 50) strenge Transparenzpflichten bezüglich Künstlicher Intelligenz.
Die Pflicht gilt kanalunabhängig – betrifft also Websites, Blogs und Online-Shops genauso wie Social Media. Allerdings muss keineswegs jeder KI-generierte Absatz oder jedes Design-Element pauschal gekennzeichnet werden.
Was auf Websites gekennzeichnet werden muss:
Chatbots & Interaktive KI - wenn Support Assistenten, Voicebots o.ä. eingesetzt werden, muss der Nutzer sofort erkennen können, dass er mit einer KI und nicht mit einem Menschen kommuniziert.
Realistische Bilder & Videos („Deepfakes“) - Bild-, Audio- oder Videomaterial, das täuschend echt wirkt und reale Personen, Orte oder Ereignisse zeigt bzw. vorgibt, diese abzubilden. Produktbilder im Shop: Bietet ein KI-Produktbild eine Darstellung, die für den Kunden wie ein reales Foto wirkt, muss es gekennzeichnet werden (auch wegen des Risikos einer wettbewerbsrechtlichen Abmahnung wegen Irreführung).
KI-Texte - KI-generierte Texte, die der Informierung der Öffentlichkeit über Themen von öffentlichem Interesse dienen (z. B. politische Themen, Gesellschaft, Nachrichten, behördliche Informationen), sofern keine menschliche redaktionelle Überarbeitung stattgefunden hat.
Was NICHT gekennzeichnet werden muss:
Offensichtlich fiktive/künstlerische Bilder: Grafiken im Comic-Stil, 3D-Renderings, Abstraktes, Sci-Fi/Fantasy oder reine Dekorationselemente ohne Realitätsanspruch.
Korrektur & Co-Autorenschaft bei Texten: Standard-Lektorat, Rechtschreibprüfung, Satzumformulierungen oder KI-Unterstützung bei eigenen Texten (z. B. Blogbeiträge, Produktbeschreibungen), solange ein Mensch die finale inhaltliche Kontrolle behält (und wie schon immer üblich damit die redaktionelle Verantwortung laut Impressum übernimmt).
Standard-Tools im Hintergrund: KI für Rechtschreibkorrektur, Code-Generierung, Spam-Filter, Suchfunktionalitäten oder intern verwendete Workflows.
Da das alles noch recht frisch ist gilt wie so oft bei diesen Dingen unser Rat: Wenn Zweifel bestehen, lieber auf Nummer sicher gehen!
Rundmails – Neu - thematisch
Mit diesem aktuellen Rundmail zum Thema ‚Müdigkeit‘ beginnen wir, unsere Mailings thematisch zu akzentuieren.
Gerne greifen wir Rückmeldungen und Wünsche für weitere Themen auf!
Alle Themen werden auch im Mitgliederbereich zur Verfügung stehen, mit der Möglichkeit zur Diskussion.
Mitglieder-Praxis-Verzeichnis
Wer noch nicht eingetragen ist, dies aber gerne möchte, wendet sich bitte einmal kurz an
Termine und Hinweise aus den Regionalstellen
Regionalstelle Berlin-Brandenburg
Regionaltreffen und Gesundheitstag am 23.08.2026
Programm und Anmeldung hier: www.dgam-berlin-brandenburg.de
Regionalstelle Freiburg
Immer wieder spannend und hilfreich: Ilonas Kurzvorträge für Praxis und Erfolg
Neue Weiterbildung: Was ist das Eneagramm und wie kann es genutzt werden?
Start am 08.09.2026, 19-21 Uhr, ausführliche Infos HIER im Bildungsprogramm.
Gesundheitspraxis für Sexualkultur
Hormonmassage/Fruchtbarkeitsmassage
Seminar mit Inari H. Hanel am 26.09.2026
Immer wieder anregend, neue Texte, informativ und hilfreich auf www.sexualkultur-dgam.de.
WogE 2026 auf Langeoog vom 14.09. – 18.09.2026
Auch in diesem Jahr ist die DGAM wieder Mitveranstalterin der Woche der gesunden Entwicklung auf Langeoog – es sind noch Plätze frei und kurzfristig buchbar!
Thema: Gesunden Wandel gestalten - unter anderem mit Impulsen und Workshops aus der DGAM.
Ausführliche Informationen gibt es hier: FLYER WogE und bei Gerhard Tiemeyer unter
Weiterbildung Gesundheitspraxis für Selbstbewusstsein
Kompaktkurs und Bildungsurlaub im Harz: 24. Bis 28. August 2026
Ausführliche Informationen und Anmeldung hier: Bildungsforum Gesundheit®
Ein gesundheitspraktischer Blick auf chronische Erschöpfung
Chronische Erschöpfung verändert nicht nur den Körper – sie verändert das ganze Leben.
- Was unterscheidet die medizinische Sicht von der gesundheitspraktischen Perspektive?
- Warum ist die Müdigkeit nicht nur Gegner, sondern möglicherweise auch Hinweisgeber?
- Weshalb ist das gute Maß keine Regel, sondern eine Gesundheitskompetenz?
- Welche Rolle spielt das beobachtende Ich zwischen Leistungsstreben, Müdigkeit und dem Sinn für das gute Maß?
- Warum verstehen wir Gesundheit nicht als Zustand, sondern als Beziehungsgeschehen?
Der Beitrag entwickelt den Gedanken einer Beziehungsheilkunde. Im Mittelpunkt steht nicht die Frage, welche innere Stimme „recht hat“, sondern wie sich die Beziehungen zwischen Leistungsstreben, Müdigkeit, Hoffnung, Sorge und dem Sinn für das gute Maß gestalten lassen.
Metaphern der Müdigkeit
Bilder der Schwere und Last, der Leere und Kraftlosigkeit der Benommenheit und des Getrenntseins
• Innere Distanz und innerer Dialog zur Müdigkeit
• Fragen, die Metaphern anregen
Müder sein – erschöpft sein – Fatigue
Fatigue - Diagnostik, Geschichte, Praxishinweise
Eine Differenzierung von Georg Klaus
